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“Wenn dein Kind gute Noten kriegt, dann ist das großartig. Aber wenn nicht, dann nimm ihm nicht sein Selbstbewusstsein oder seine Würde weg.”

PISA zeigt: Noten sind nicht nötig! Noten bekommen z.B. die schwedischen Schüler keine. Erst in der achten Klasse wird für jeden Schüler ein Zeugnis geschrieben.
Da fragt man sich… und das soll funktionieren?

Schweden gehört mit zu den Besten bei den PISA-Tests. Komisch – man hört doch immer wieder, dass Schüler ohne Noten nicht lernen würden. Aber vielleicht ist es ja so, dass das Lernen endlich Spaß macht, wenn man nicht ständig Angst vor schlechten Noten haben muss. Schwedische Schüler haben viel mehr Eigenverantwortung und sie wissen sie – wie PISA zeigt – auch zu nutzen.
Was ist, wenn diese Eigenverantwortung, die man den schwedischen Schülern einräumt, den Spaßfaktor in Schulen erhöht?  “Wenn Sie in Verantwortung denken müssen, ist es Ihre Verantwortung, Spaß zu haben! Du wirst dir selbst oder anderen nicht helfen, wenn du nicht das Wunder deines eigenen Seins genießt. Und so, in diesem Sinne, benutze (wenn du musst) den Glauben an Verantwortung, indem du dir sagst, dass es deine Verantwortung ist, dein Sein zu genießen.” Jane Roberts/Seth 1974.05.21 (ESP: SAC37)

Mary Poppins at school präferierte schon immer die nordischen Länder. Hier verbrachte sie zahlreiche Urlaube (die sie sich in den 1990 `er Jahren auf dem Bike erfuhr), hierhin zog es sie immer wieder.
Und, ja, ihr fiel natürlich auf, dass die nordischen Länder in einem besonderen Ranking stets vorne liegen:

                                                                                              Innovativ und glücklich
Dem World Happiness Report der Vereinten Nationen zufolge sind die Menschen in Skandinavien weltweit am zufriedensten mit ihrem
Leben. Laut dem aktuellen Bericht ist Dänemark, wie schon im Jahr zuvor, das glücklichste Land der Welt. Daneben sind drei weitere nordeuropäische Länder unter den Top Ten gelandet: Norwegen (2. Platz), Schweden (5.) und Finnland (7.) – Deutschland landete
lediglich auf Platz 26.
Interessanterweise heisst es in dem Buch “Organisationskultur: Die vier Erfolgsprinzipien” von Wolfgang Hofbauer, “daß angloamerikanische Länder eindeutig maskuline Werte präferieren, nordische Länder dagegen feminine.” Mary Poppins at schools Besonderheit ist, dass sie ein feines Gespür für die Balance/Imbalance der männlich/weiblichen Energien eines Menschen entwickelt hat. In ihrem Buch “Yin und Yang im Klassenzimmer” geht sie ausführlich darauf ein, inwiefern eine solche Ausgewogenheit der Entwicklung unseres gesamten Potentials dienen  und dieses schon bei Kindern zum Tragen kommen kann.  

Beginnen wir, den Wert des Lebens nicht nach seiner Länge und schon gar nicht nach dem Anhäufen unserer Besitztümer zu bemessen. Allmählich gewinnen wir Einsicht in die Zusammenhänge zwischen einem gut gelebten Leben und seiner Dauer, wir beginnen zu erkennen, welche herausragende Rolle die Freude in unserem Leben spielt.Beurteilen wir unser Leben also nicht nach seiner Länge, sondern nach dem Maß der Freude, die wir fühlen! Je freudvoller wir sind, umso länger leben wir. Beginnen wir herumzutollen, uns zu entspannen und das Leben zu genießen!

Warum nicht in der Schule damit beginnen?!
Auch in den Ferien hallen sie in mir nach, die Ausrufe der Kinder mit ihrem begeisterten “Ja!!!”, wenn sie ihre Sachen aus dem Fach holen, um ihr Lesetraining zu starten oder Rechtschreibübungen durchzuführen, im Kreis ihrer vertrauten Umgebung von lieb gewonnenen Mitschülern, die sich so gerne gegenseitig unterstützen.
Nicht alle verspüren vermutlich zur selben Zeit dasselbe Maß an Freude, hier zu beginnen, so mancher würde wahrscheinlich an dieser Stelle lieber seinen Comic unter der Bank hervorholen. Werde ich danach gefragt – warum nicht?
Mir gefällt, dass Kinder dem nachgehen, was ihnen Wohlgefühl bereitet. Mitunter bedeutet das, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, denn so haben wir am ehesten Erfolg. Unser inneres Leitsystem führt uns durch den Engpass hindurch, es leitet uns auf den Pfad von Interesse, Leidenschaft oder Begehren (zurück), so dass wir wieder Schwung gewinnen für eine Aktion, die vielleicht erst viel später von uns durchgeführt werden soll, wer weiss?
Mary Poppins at school ist immer offen für ungewöhnliche Lösungen oder hat ein offenes Ohr für die besonderen Sehnsüchte und Wünsche ihrer Schüler. Zu oft hat sie erfahren, wie so mancher “Umweg” ihre Schüler zu äußerst leistungsstarken und erfolgreichen Schülern werden ließ.

Ja, genauso ist es. Wann lassen wir sie endlich fallen, diese Noten, wann werden wir gewahr, dass ein Vergleichen der Menschen untereinander  (“Maxim, der Nachbarsjunge, hat aber eine 1 geschrieben, warum klappt das bei dir denn nicht?”) uns unglücklich fühlen lässt, unglücklich, enttäuscht und minderwertig? Wie oft haben wir uns als Versager und Niete gefühlt, sobald wir verglichen wurden mit anderen… Daraus haben wir übernommen, uns selber mit den anderen zu vergleichen, was einer Selbstsabotage gleichkommt. Man fühlt sich nur mittelmäßig, ist ständig unzufrieden mit sich selbst und entwickelt das Gefühl, nichts wert zu sein. Wer wird mit dieser inneren Haltung seine Erfolge schon genießen können?

Entscheidend hingegen ist doch, Kindern zu signalisieren…

ICH BIN ICH.

Ich kann dazulernen und mich verbessern.
Entscheidend ist, was ich aus mir mache mit meinen Fähigkeiten und Talenten, die ich habe!
Ja, ICH BIN einzigartig!

Kinder sagen manchmal…
“Noten sind wichtig. Sogar sehr, weil man sonst keine Arbeit bekommt. Alle wissen ja, dass nicht alle Menschen als Kloputzer oder Müllmann arbeiten möchten. Jeder hat einen Traumberuf. Z. B. als Wissenschaftler, Koch, Mechaniker oder Richter. Deswegen braucht man gute Zensuren, Ausbildung und Praktikum. Es ist nicht schön, wenn man eine schlechtbezahlte Arbeit hat, weil man sich und seine Frau noch mit Essen und Trinken versorgen muss.”

Mary Poppins at school überlegt… Wäre es nicht schön, wenn alle Kinder und Jugendliche aus Freude lernen?

Wenn sie mit Freude und Hingabe lernen, weil sie das automatisch zu ihrem Lieblingsberuf führen würde?

Somit wären sie Teil der Lösung, indem sie mit ihrem Fokus und ihrer Hingabe an ihre Aufgaben Inspiration sein können für ihre Mitschüler. (Ich habe beobachtet, dass Begabung ansteckend sein kann. Kinder lassen sich gern anstecken von den Hochbegabten in ihrer Klasse, bereitwillig nehmen sie deren Wissen und Fähigkeiten auf – die einen schneller, die anderen langsamer, jeder in seinem Tempo halt.)

Kinder sagen manchmal…
“Für mich sind Noten wichtig, weil jeder für seine erledigte Arbeit die entsprechende Note bekommen sollte. Wenn sich eine/r in einem Fach bemüht und der andere nicht, muss derjenige, der sich nicht bemüht hat, eine schlechte Note bekommen und der, der fleißig war, eine gute. Also, ich finde Noten wichtig, denn ohne Noten wäre die Schule langweilig.”

Mary Poppins at school überlegt… Was wäre, wenn in der Schule nur noch Freude herrschen würde? Freude über den netten Lehrer/ die nette Lehrerin, Freude über die liebe Tischnachbarin, die so gern ihre Kekse mit einem teilt, Freude über den erfrischenden Schulausflug in den nahegelegenen Tierpark mit all seinen interessanten Tierarten, Freude über… und über…? Was wäre, wenn Schule zu einem Ort der Freude, der Liebe, der Anerkennung und Wertschätzung werden würde, ein Ort, an dem das Fach “Lachen” häufiger auf dem Stundenplan steht als Deutsch oder Mathe?

Kinder sagen manchmal…
Für mich sind Noten wichtig, damit ich weiß, wie ich in einem Fach stehe. Wenn ich eine sehr gute Note bekommen habe, freue ich mich natürlich und erkenne, dass ich den Stoff beherrsche. Eine gute Note bedeutet für mich die Belohnung für getane Arbeit und Fleiß.

Mary Poppins at school überlegt… Nehmen wir einmal an, die Grundlage aller Existenz ist Freude. Nehmen wir an, das Leben hat keinen anderen Grund als Freude. Wir müssen niemand irgendetwas beweisen, da niemand anderer als Alles-Was-Ist, also die Quelle, uns zuschaut. Uff, was für ein erleichternder Gedanke! Sich daran immer wieder zu erinnern, macht die Sache mit den Noten zur größten Nebensache der Welt. Würde Mary Poppins at school eine Schule leiten, gäbe es keine Noten. Anders ausgedrückt, wir brauchen keine Anerkennung unserer guten Pfadfinder-Taten aus einer anderen Galaxie. Wir versuchen nicht, an einen anderen Platz zu kommen und wir werden es nie getan bekommen, es gibt kein Ende.
Alles existiert aus einem einzigen Grund – der Freude des Moments.

Wie wäre es, wenn wir Lehrer jedem Schüler pro Schultag ein Erfolgserlebnis verschaffen? Wirklich jedem Schüler, jedem Einzelnen von 24 oder 26 Schülern in der Klasse?
Es braucht nicht viel dafür, wenn Mary Poppins at school das kann, können Sie das auch. Kinder sind unendlich dankbar für ein positives Wort, welches wir ihnen schenken. Wie schnell ist das vergessen in ihrem Elternhaus in der Hektik des Alltags, manchmal bleibt ein solches Lob über Tage aus…

Warum nicht die Noten abschaffen? Die Noten sollten abgeschafft werden, weil bei den schlechten Noten immer gleich Ärger in Sicht ist. Dann würden die Kinder nicht mehr so unter Druck stehen, wenn sie einzelne Arbeiten weniger erfolgreich abschließen. Es würde bestimmt vielen Kindern helfen, die nicht so gut in der Schule sind. Und für die Guten in der Schule sollte nur Lob ausgesprochen werden – für die anderen natürlich auch – dann braucht es auch keine Zeugnisse mehr.

Und wenn wir es nur einmal probieren…
Der Grad des Erfolges misst sich an unserer Freude.
Versuchen wir es von heute an, Sie als Eltern, als Lehrer, als bester Freund, – wir alle -,
tauchen wir ein in ein Leben voller Freude und Wertschätzung, beginnen wir jetzt!