“Erwarte das Beste von den Menschen, denn es bringt das Beste in ihnen hervor.”

Mary Poppins at school liebt diesen Gedanken über alles!

So einfach geht Schule! Bei ihren Schülern zeigt sich jeden Tag, welche famose Wirkung er hat! Schüler, die als “unverbesserlich” oder “hoffnungsloser Fall” gelten, verändern ihr (Lern-)Verhalten und sie entdecken plötzlich etwas, was ihnen besonders viel Spass macht in der Schule. Immer.

Erwarten Sie das Beste von jedem Ihrer Schüler, sehen Sie das Gute in jedem Ihrer Schüler, beginnen Sie jetzt! Bei den Schülern, bei denen es Ihnen besonders schwer fällt, sehen Sie einfach etwas genauer hin… manchmal ist es nur eine Kleinigkeit, die den Schüler sympathisch macht, doch damit ist ein Anfang gemacht.
Sehr bald werden Sie bemerken, wie etwas Neues in Ihrem Unterricht beginnt, eine Welle von Freundlichkeit, Hoffnung und Liebenswürdigkeit macht sich breit. Ihre Schüler gewinnen mehr Selbstvertrauen und Glückseligkeit, denn sie erfahren so etwas wie einen Neuanfang, indem sie Hoffnung schöpfen auf ein leichteres, angenehmeres Lernen… Und schon breitet sich eine Welle der Hilfsbereitschaft, der Herzlichkeit und der Güte im Klassenzimmer aus.

Probieren Sie es! Legen Sie los, engagieren Sie sich. Spüren Sie nach, wie angenehm es sich auch auf Ihr inneres Wohlbefinden auswirkt, machen Sie den Test. Nach Krisensituationen werfen Sie einen neuen Anker aus, suchen Sie nach Annehmlichkeiten – also etwas, womit Sie sich wohl fühlen – , die Ihnen den (Lehrer-) Alltag erleichtern. Der Lieblingstee oder Kaffee, die Füße hochlegen, in die Stille lauschen, angenehme Düfte, liebliche Klänge, probieren Sie aus, was Ihr Herz erfreut. Freuen Sie sich auf einen Einkaufsbummel in der Einkaufsstraße mit Ihrem Lieblingsgeschäft, gönnen Sie sich nach Unterrichtsschluss eine vergnügliche Shopping-Runde.

Ihre Schüler werden es Ihnen danken!

Ich werde nie vergessen, was mir vor Jahren ein Schüler zurief, als ich nach einer Woche Auszeit in den Unterricht zurückkehrte. (Neben einer kurzen Erkrankung hatte ich mich intensiv um meinen Gemütszustand gekümmert, da es an der Zeit war für mich, dies zu tun!)  Ich hatte mich außerordentlich `gepampert`, ich hatte BOPA`s (Book of positive Aspect) geschrieben und mich derweil an Leib und Seele erfrischt, so dass dieser kluge Junge nach meiner Rückkehr in den Klassenraum plötzlich ausrief: „Haben Sie eine Therapie gemacht??“

Kinder (genau, das sind unsere Schüler!) sind ungemein fühlig, sie erspüren den kleinsten Shift, sie bemerken Veränderungen im hintersten Winkel unseres Selbst, wie wir selbst sie noch nicht mal wahrnehmen…!
Ich gebe es zu: ich war so sehr geflasht vom Ausruf des Schülers, dass ich meinen Hut zog. Ich habe ihn lange vor ihm gezogen, wie ich es noch heute heute mache.
Wie treffend hatte er erkannt, dass ich mich zurückgezogen hatte und Bemühungen, meine Energien wieder in den Fluss zu bringen, anerkannt! Er muss gespürt haben, dass ich eine Verbesserung meines Flow erzielt hatte und sozusagen eine neue Stufe des energetischen Gleichgewichts erklommen hatte. Hier sendete ich neue Signale, hier war ich in größerer Übereinstimmung mit meinem Inner Being, welches immer in Kontakt mit mir ist – die Frage ist nur, lasse ich den Energiestrom zu oder klemme ich ihn ab?

So feierten wir mein Comeback und waren sichtlich vergnügt bei der Arbeit, die mich nun noch viel zufriedener machte.

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