Heute wurde Mary Poppins at school in die 6 d zur Vertretung geschickt – 4. Stunde, 24 Schüler. Nach 20 Minuten ging die Tür auf und der Schulleiter steckte den Kopf herein:       „Schreiben Sie eine Klassenarbeit??“
„Nein, die Schüler arbeiten an ihren Aufgaben, das ist nur eine Vertretungsstunde“, entgegnete Mary Poppins at school.

Der Witz war gut! Mary Poppins reagierte vergnügt. Der Schulleiter war auf der Suche nach dem Klassenleiter gewesen..

„Klassenarbeit“ wurde also genannt, was die Schüler bei mir machten, schließlich waren sie tief über ihre Arbeiten gebeugt gewesen; so emsig hatten sie sich an das Ausarbeiten ihrer Geschichten gemacht, die sie über Meerestiere schreiben wollten!  Mary Poppins at school war begeistert von dieser Klasse, die in ihrer Vertretungsstunde so selbständig arbeitete, dass das Schuloberhaupt beim kurzen Öffnen der Klassentür an “Klassenarbeit” dachte.

Der Schulleiter hatte dort eine Pointe gesetzt, wo Mary Poppins at school gar keine vermutet hatte.
So erging es ihr manches Mal. Sie hielt ihren Umgang mit den Schülern für durchaus natürlich, doch kam von Zeit zu Zeit jemand von draußen herein, war es, als ob zwei Welten sich begegneten.
Mitunter waren dies Momente, denen es an Komik kaum mangelte; das wiederum gefiel Mary Poppins at school. So hatte sie immer wieder Spaß an ihrer Arbeit.
Belustigt verließ sie nach dieser Stunde den Klassenraum …