Auf dem Schulhof herrscht ein buntes Treiben. Der Auftakt zum diesjährigen Sportfest verläuft grandios. Überall laufen in Sportdress gekleidete Kinder umher, denn hier auf unserem Schulhof findet das Sportfest für die Minis statt; die Großen (Kl. 4-6) sporteln derweil auf dem Sportplatz unweit der Schule.

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Überall jubelnde Kinderstimmen… laute Musik… und fröhliche, aufgeregte Schüler. Ich gehe zwischen den einzelnen Stationen des Sportfests hin und her und treffe letzte Vorbereitungen mit meinen Kollegen zusammen – gleich geht es los. Plötzlich höre ich in meiner Nähe eine Kollegin sagen: „Akira ist zu spät gekommen – er muss rüber zum Sportplatz zu den Großen, zu den Anderen!!“

Akira (10), einer meiner Musikschüler, steht ratlos umher.
Er wirkt verunsichert.
Akira sieht scheu um sich. Kein Mitschüler aus seiner Klasse in Sicht, nur Akira, er ist ganz allein. Ich sehe auf die Uhr und stelle fest, dass er ca. eine 3/4 Stunde zu spät ist.
“ He, Akira, die anderen sind schon drüben auf dem Sportplatz. Warum kommst du so spät? Verschlafen?“
9534532428_e0f189c0cb_k.jpg„Nein, keiner hat mir gesagt, wann ich kommen soll…“
„Hm. Okay, wir sehen mal, was wir jetzt machen…“

Akira ist ein stiller Schüler, er wirkte immer ein bisschen mutlos, als hätte er so manches früh aufgegeben in seinem Leben…, Wünsche…, Sehnsüchte…, Träume…

Ich mochte Akiras Art, ich mochte seine feine Wesensart und seine Zurückhaltung.
Da stand er nun, unschlüssig und verlegen, und jemand musste ihm aus der Misere helfen. Erst vor Kurzem hatte ich erfahren, dass Akira demnächst „Sonderpädagogischer Förderbedarf“ bescheinigt werden soll. Das Lernen bereitet ihm Mühe, vieles geht nur langsam voran bei ihm. Ich nahm mich Akira an, weil ich dachte, er braucht Hilfe. „Soll ich Akira zum Sportplatz bringen?“ fragte ich, zu meiner Kollegin gewandt.

Sie zögerte. „Ja,…“
„Hhm, naja, wenn du meinst…“ kam es von dem anderen Kollegen, der uns gegenüber stand.
„Ja, ich bringe ihn dorthin. Das kann ich machen, er muss ja rüber zum Sportfest, um dort an den Bundesjugendspielen teilnehmen zu können, zusammen mit seiner Klasse!“ Beide Kollegen stimmten meinem Vorschlag zu.
Wir besprachen noch kurz, ob ich ihn in mein Auto setze und wir zusammen Richtung Sportplatz losfahren („Ja, sonst ist es zu weit zu laufen für dich!“) – und welche Adresse die Richtige für den Navi sei.

Sofort ging es los. Akira saß angegurtet auf dem Rücksitz in meinem flotten Auto und wir fuhren los. Am Ziel angekommen, hieß es nun, 700 m entlang einer Gartenkolonie zu laufen, bis der Sportplatz in Sichtweite war.
Akira trabte gemächlich neben mir her. Die Fahrt in meinem Auto hatte ihm sichtlich gut getan, schließlich erlebten die wenigsten Schüler in ihrem Leben eine Autofahrt mit ihrer Lehrerin – noch dazu in der prächtigen Luxuskarosse von Mary Poppins at school!

Akira  wirkte optimistischer, die gemeinsame Autofahrt hatte ihm gut getan 😉 .
Driving with Mary Poppins at school, so etwas erleben eben nur ganz wenige und Akira schien das zu wissen.
Inzwischen hatte sich seine Stimmung ein ganz klein wenig aufgehellt.

Wenn ich Zeit mit Kindern verbringe – ganz allein, nur sie und ich – mache ich gern Späße mit ihnen, um die Atmosphäre aufzulockern, und damit sie entspannen können.tenor (1)
In der Freude, im Spaß finden wir Erleichterung, gelangen wir auf eine neue Ebene, lassen wir die Sorgen und den Frust des Alltags hinter uns. In der Freude scheint die Sonne und wir erblicken das Licht am Horizont, sie schenkt uns Hoffnung auf mehr… sie schenkt uns Hoffnung, Gelassenheit (um unser Leben wieder in die Hand zu nehmen) und die Gewissheit von „Alles ist gut“.
Doch gelangen wir nur allmählich hierher, ein Sprung von Niedergeschlagenheit oder Angst hin zu Würde, Kraft und Freiheit ist zu groß, und so gehe ich langsam mit den Kindern vor; ich probiere die Dinge aus.
Ich erkundigte mich nach Akiras Schlagzeugspiel (er hat Unterricht im Übungsraum an unserer Schule) und fragte, ob sein Papa… oder seine Mama… auch Schlagzeug spielen würden? Spätestens wenn ich beginne, auf diese Weise zu fragen, beginnen gut gelaunte Kinder zu lachen wegen dem leisen Witz, den ich machte… ob Papa…. oder Mama…?
Akira reagierte verhalten. Seehr verhalten. Er konzentrierte sich mehr auf den Weg und er blieb ernst. Viel zu ernst. Akira war nicht nach Scherzen zumute, das merkte ich. Er antwortete: „Nein, sie spielen nicht Schlagzeug.“
(Mal im Ernst, an dieser Stelle habe ich schon die schönsten Antworten erhalten, was Mama macht, und der Papa auch…, welche Instrumente zuhause gespielt werden, und vieles mehr. Dies kann einem immer Gesprächsstoff für viele weitere abwechslungsreiche Dialoge geben, da habe ich schon Interessantes erfahren.)
Nun nahm ich einen anderen Pfad. Ich versuchte es auf anderem Wege. „Akira, hast du Geschwister?“ „Ja, eine 12- jährige Schwester!“ „Und du lebst mit ihr und Mama und Papa zusammen?“ „Nein, meinen Papa habe ich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen.“

Uff, das saß. Da war es, das Drama – – – – der Schicksalsschlag – – – —  die Not, in der sich Akira befand.
Bumm, wie oft hatte ich so etwas schon von Kindern erfahren. Wie oft… Akira berichtete nun auf mein behutsames, sanftes Nachfragen hin, von seinem schwierigen Lebensweg. Es war die Rede von seiner Mutter und seinem Vater, und er begann damit, dass sie nach Thailand gereist waren vor Jahren, um den Vater zu überreden… dass er nach Berlin zurückkehrt.
Akiras Vater war nach Thailand zurückgekehrt, die Ehe war in die Brüche gegangen. Akiras Mama hatte ihm Geld gegeben, bevor sie nach Berlin zurückkehrten – in der Hoffnung, er möge ihnen nach Berlin folgen.

Doch, dann fuhr Akira fort…“ er hatte das Geld genommen und sich ein Motorrad gekauft!“ Als ich fragte, ob er seinen Vater seitdem wiedergesehen hätte, verneinte er. Akira war hin und hergerissen. Einerseits fühlte er große Erleichterung, sich endlich einer Lehrerin gegenüber öffnen zu können, die sich für seine schmerzhafte Lebensgeschichte interessiert, andererseits bedrückte ihn die Scham über seinen Vater, dass dieser imstande war, das Geld seiner damaligen Noch-Ehefrau für Vergnügliches wie ein motorisiertes Zweirad auszugeben, anstatt zu Sohn und Tochter nach Berlin zurückzukehren – wo sich sein Sohn doch so sehr nach einem Wiedersehen mit seinem geliebten Vater sehnte.

Er wirkte wie gelähmt, durch diese Erlebnisse stagnierte seine Lebenskraft. Er schien eine Tragödie erlebt zu haben, sein geliebter Vater war unerreichbar für ihn geworden. Ich fragte ihn, wann er ihn das letzte Mal gesehen habe, und er meinte, „…als ich fünf Jahre alt war“.

Oh, Akira, für einen Moment hätte man erschüttert sein können über deine Erfahrungen und ich konnte so gut nachfühlen, wie es dazu kommen konnte, dass du auf mich so hilflos, verlegen und ohnmächtig wirktest.

Doch weisst du was?
Alles ist im Wandel.
Alles. Alles kann sich wandeln, alles ist im Fluss.33541787320_fe05adeb80_k.jpg
Nun sah ich dich lachend vor mir, lachend und fröhlich – so, wie ich dich am Schlagzeug erlebt habe, in den Proben zum Weihnachtsfest an unserer Schule. Ich sah dich als Schlagzeuger voller Leidenschaft, ich sah den fabelhaften Musiker in dir. Ich bin überzeugt, dass du zu einem erfüllten Leben finden wirst… ein Leben, das dir Glück und Frieden, Begeisterung und Liebe schenkt, ein Leben, welches aus dir heraus sprudelt, welches dich zutiefst beflügelt. Unser innerer Kompass – ein leicht zu erspürendes Leitsystem –  leitet uns zur Freude, zum Spass, er führt uns in jene Gefilde, welche unsere wahre Natur sind…

Heiterkeit, Lachen.

Ich wünschte Akira weiterhin viel Freude am Schlagzeug und ich sprach mit ihm darüber, was ich Kindern mit auf ihren Weg gebe, wenn sie in ähnlichen Familienverhältnissen stecken. Ich machte ihm Mut, dass er seinen Vater wieder treffen kann. Wenn das sein Wunsch ist, der aus der Tiefe seines Herzens aufsteigt und den er in jedem Fall verwirklichen möchte (wer würde dies nicht wollen?), dann findet sich ein Weg, seinen Vater wieder zu sehen und er möge seine Hoffnung nie aufgeben.

Ich meinte, dass sein Papa sicher ein guter Mensch wäre, ich sagte ihm etwas, das ich vielen Kindern in ähnlichen misslichen Lagen gesagt habe.

Er ist perfekt. Mit den Augen der Quelle betrachtet. (Das erwähnte ich nicht vor Akira, doch ich ließ ihn spüren, dass ich seinen Papa nicht verurteile aufgrund seines scheinbar abwegigen Verhaltens.) Es kann jedem von uns gelingen, andere Menschen in gutem Licht zu sehen, wir brauchen nur unser Herz zu öffnen für sie.
Mary Poppins at school spürte schon früh Perfektion in anderen, denn ganz gleich, was ihre „Vergehen“ waren – sie hat sie nie verurteilt. Vielleicht hat sie ein besonders großes Herz, vielleicht fühlt sie wenig Widerstand, all die göttliche Energie zurückzuweisen, die beständig zu ihr kommt, die ihr zufliesst, sofern sie dies nicht verhindert.
Sie denkt sich… ich werde sie lieben, sie lieben, sie lieben! Ich werde sie lieben, so wie sie sind, ich werde sie lieben.
Sie lieben, wenn sie betrunken sind. Ich werde sie lieben, wenn sie high sind. Ich werde sie lieben, wenn sie wieder nüchtern werden.
Am liebsten würde sie zu ihnen sagen: Es ist in Ordnung. Es ist in Ordnung. Es ist in Ordnung. Deine Gründe hier zu sein sind gültig. Deine Gründe für deine Handlung sind gültig. Ich verstehe, was mit dir passiert ist.
Lass mich mit dir darüber reden, was ich weiß, und was meine Erfahrungen sind. Doch lebe du dein Leben, dein wundervolles Leben, baue nicht auf meine Worte, denn sie sind es nicht, die lehren. Es ist meine Art, zu leben, an denen ich andere gerne teilhaben lasse, es ist meine Art.
Genauso, wie ich über Erwachsene nachdenke, möchte ich mit Kindern sprechen und ihnen zu verstehen geben, dass sie perfekt sind, so wie sie sind, denn sie sind mächtige Wesen. ”Du bist perfekt in den Augen der Quelle, oder All-dem-was-ist oder wie auch immer du es nennst – du bist perfekt!“

Ich fuhr fort… wer weiss, wie das alles war, mit dem Geld und dem Motorrad… und … und …
Ich führte nicht gerade aus, dass sein Vater dem nachgegangen war, was ihm in der Situation „Frau weg – Kind weg“ (die jedem Vater Schmerz bereitet) genau das getan hatte, was ihm als erstes Linderung zu geben schien – up and away, auf einem Bike, das ihm das Gefühl gab, wieder Herr seiner Emotionen zu sein, sich den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen, F r e i h e i t … und all das.          2413551575_aac949595b_m
Ich möchte keine Klischees wachrufen, Mary Poppins at school kann sich gut in andere hineinversetzen. Dies ist eine ihrer Stärken, und Motorrad fahren zählte auch einmal zu ihren Hobbys… So sah sie Akiras Papa auf seinem Feuerstuhl dahinbrausen, damals…
In die Freiheit, sich allen Ansprüchen und allen Erwartungen entziehend, sein eigenes Glück suchen.

Akiras Vater war es gelungen, sich mit seinem tiefsten Inneren zu verbinden (mit seinem inneren Wesen), er suchte nach erleichternden Gefühlen und ließ sich auf diese Weise durch jenen Schrecken führen, den seine Familie erfahren hatte nach all dem Ungemach.
Er nahm das Geld und…
Für Akira war das ein Schlag ins Gesicht, kein Zweifel; er verstand die Welt nicht mehr.

Doch können diese Erfahrungen Akira auch dazu dienen, überaus starke Kräfte zu entwickeln, seinem Vater wieder zu begegnen. Nach all dem, was er erlebt hatte, kann die Sehnsucht nach seinem Vater eine Reunion herbeiführen, die zu einem noch viel schöneren Verhältnis zwischen Vater und Sohn führt, als Akira ohne diese Verlusterfahrung es je erfahren hätte; dies ist nicht sicher.

Akira hat gute Chancen, eine solche Wiedervereinigung mit seinem Papa zu erleben, sobald er Kraft findet, sich zu etwas besseren Gefühlen aufzuschwingen. Manchmal ist das leichter gesagt, als getan, doch ist ein innerer Helfer – das innere Wesen – immer aktiv in uns, es weiss um unsere geheimsten Wünsche. Und es ist uns beständig dabei behilflich, uns bei der Erfüllung all unserer Wünsche zu begleiten.
Die einzige Vorraussetzung, die es braucht, um auf diese Weise das Geschenk der Wunscherfüllung zu erhalten, ist unser Spaß am Leben, ein Leben in Freude.

Sich mit der Freude nach und nach immer mehr zu verbinden (worüber er die Vorwürfe, die er seinem Papa machte, ganz von allein vergehen) ist eine der Vorraussetzungen, damit Akiras Wunsch von einem Wiedersehen mit seinem geliebten Papa in Erfüllung gehen kann.
Noch fühlt er sich so schlecht in dieser Angelegenheit, weil er von seinem inneren Wesen abgetrennt ist. Möglich, dass diese Lebensphase ein Trauma in Akira auslöste, unter dessen Auswirkungen er nun leidet. Mary Poppins erkennt die Auswirkungen eines Traumas bei einem Schulkind ziemlich schnell, sie war lange Jahre selber in einem solchen gefangen. Auch sie hatte deutlich eine Trennung von ihrem großen inneren Schatz, unserem inneren Wesen, erfahren.
Ein Trauma oder einen Schock zu erleben, bedeutet nichts anderes, als die Trennung von unserer inneren Führung, von unserer inneren Kraft, die uns unendlich liebevoll begleitet und führt.
Die Quelle in uns oder der ewige Teil ist der grosse, nicht-physische Teil von uns. Er betet uns an und verehrt uns aufgrund dessen, was wir leben. Er ist der Wohltäter des Lebens, das wir leben und er ist unsere Liebe, unser Ganzes, unser Heilsein.

Er ist das, was wir dann sind, wenn wir Glück erfahren. Er ist Lebenskraft, die immer durch uns strömt und die direkte Anbindung an die Quelle – wenn wir sie zulassen:
„Dein inneres Wesen existiert an einem Ort des reinen Selbstverständnisses. Und dieses Gefühl des Wohlbefindens ist so mächtig und so stark, wir nennen es Sicherheit, ein Gefühl des absoluten Wohlbefindens. Befinden wir uns außerhalb dieses Gefühls des Wohlbefindens, würden wir dies Unsicherheit nennen.“ Abraham/ Hicks

Mary Poppins at school hat diese traumatische Erfahrung nach und nach mit viel Unterstützung im Außen und schließlich durch das Gewahrwerden ihrer inneren Kraft aufgelöst. Sie ist sich sicher, dass die gravierenden Veränderungen – die urplötzlich ihr Leben bestimmten – dazu führten, eine große Lebenskraft zu entwickeln, welche ihr dabei behilflich war, diese immense Lebensfreude wieder zu erlangen… – die sie als kleines Mädchen empfand. Sich aus dem schwarzen Loch von Verlust, Trauer und Schmerz zu befreien, war ihr ganzes Anliegen, und der Antrieb dazu kam aus ihrem Inneren. Es war eine beachtliche Sehnsucht in ihr, die sie voran trieb, eine Sehnsucht, die sie mit einer Kraft ausstattete, die andere – ohne eine solche Erfahrung – vermutlich erst gar nicht entwickeln. Heute weiss Mary Poppins at school, dass das Leben ekstatisch sein kann und wunderbar und lustig. Sie hat Klarheit darüber, dass der Zustand der Wertschätzung die Verbindung mit der Quelle darstellt, welche keinerlei Wahrnehmung von Mangel hat.

Und nun kommt der Knackpunkt der ganzen Sache: Immer wenn wir ein negatives Gefühl haben, ist das eine Botschaft unseres inneren Wesens darüber, dass wir einen negativen Gedanken denken. Sobald wir einen negativen Gedanken denken, beginnen wir, den Ball in Richtung eines negativen Ergebnisses in unserem Leben rollen zu lassen. Unser inneres Wesen nutzt das negative Gefühl, um uns zu signalisieren, dass es an der Zeit ist, den Gedanken, den wir gerade denken, zu verändern.

Lässt sich Akira von nun an zunehmend von seinem inneren Wesen leiten, welches ihm zuflüstert „Wohlgefühl, Wohlgefühl, verschaffe dir Wohlgefühl, lieber Akira, damit du nach und nach näher zu deiner Wunscherfüllung geführt wirst, deinen Papa wieder zu sehen. Suche nach Wohlgefühl, du musst die Schwingung erreichen, die der Wiedersehensfreude entspricht, die sich ausbreitet, sobald ihr euch wieder in den Armen haltet! Mmmmhh! Was für eine köstliche Visison!“
Und weiter… „Entspanne dich, lasse deinen Ärger los und deinen Kummer! Oder gar die Angst, dass er dich verstoßen hat, auf immer – lasse all das los!  …Dann wird alles leicht für dich!“ – wird es zu einer positiven Veränderung in seinem Leben kommen. Das Gesetz der Anziehung arbeitet beständig für uns und Mary Poppins at school gibt immer wieder mit auf den Weg: „Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus!“

Mary Poppins at school liebt es, Kindern wie Akira den Weg zu zeigen und ist ihnen gern ein Beispiel dafür, wie man sich verbindet mit seinem inneren Gefährten.

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Sie bereitet ihren Unterricht am liebsten so vor, dass sie sich auf das Positive in ihrem Leben ausrichtet. Sie denkt sich bereits früh am Morgen aus, welche guten Gefühle sie begleiten werden im Lauf des Tages ( „ruhig“, „gelassen“, „optimistisch“ usf.)  oder sie erzählt sich selber, was ihr in der letzten Zeit gut gelungen ist. Sie liebt es auch, all das zu entdecken, was ihr Freude bereitet, wenn sie sich umsieht auf ihrem Weg zur Arbeit, Zuhause oder draußen in der Natur.

Nachdem sie Akira also am Sportplatz seiner Klassenlehrerin übergeben hatte, lief sie am Zaun der Kleingartenkolonie zurück zu ihrem Auto.

11934761705_5c2202497f_b.jpgIrgendwo da drüben war Akira nun, irgendwo…
Sie dachte über das Gespräch mit ihm nach. Sie hatte ihm zum Schluss, kurz bevor der Sportplatz erreicht war, erklärt: „Bleib dran, Akira, lasse nicht nach! Bleib immer dran an deinem Wunsch, deinen Vater wieder zu sehen! Denk Gutes über ihn, er ist sicher ein netter Papa. Er hat es halt noch nicht beweisen können. Stell dir einfach immer wieder vor, wie aufgeregt du bist, wenn du ihn wieder siehst! Stell dir vor, wie schön es wird! Du und dein Papa, wenn er dich in seine Arme nimmt und du unendlich glücklich darüber bist, ihn in deiner Nähe zu haben! Stell dir vor, wie wohl ihr euch fühlt, wieder miteinander zu sein. Ich wünsche dir ganz viel Glück, dass sich dein Traum erfüllt!“ Akira nickte wortlos.
Manchmal braucht es einen Verbündeten in dieser Welt, der uns zeigt, dass noch nicht alles verloren ist und der uns teilhaben lässt an seiner eigenen Glückseligkeit, an all diesem Glück, das uns unser Leben verspricht, wenn wir bereit sind, in diese unschuldige Freude einzutauchen; jene Freude, mit der wir Grenzen überschreiten können.

Akira, du schaffst das!

Viel, viel Glück und alles Liebe wünscht dir deine Musiklehrerin und Mary Poppins at school!

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