“Du hast meine Mutter beleidigt!” schallt es mir auf dem Flur entgegen. Drei Mädchen und ein Junge beschimpfen sich gegenseitig, während ich zur Treppe gehe, um zwischen zwei U-Stunden von der einen zur anderen Klasse zu gelangen. Während ich nun die Treppe hinunter gehe, mach ich mir so meine Gedanken.
Das geht ja gar nicht! Der Missklang (die Wut), der entsteht, kommt nur auf, weil das Mädchen X glaubt, es nicht ertragen zu können, dass der Junge X schlecht über seine Mama spricht.

Doch was passiert da eigentlich?

Und… wie lässt sich dieser Missklang (auf-)lösen?  Schülerin X ist ungehalten, weil ihre Mama beschimpft wird, von wem auch immer. Sie reagiert vollkommen natürlich, und doch nicht natürlich, im eigentlichen Sinne. Und das erklärt sich Mary Poppins at school so…
Die Kleine achtet ihr inneres System, ihren Navi, wie Mary Poppins at school so gerne sagt, das ihr meldet: “Hör nicht hin! – Lass ihn reden! Sei dir sicher… Alles ist gut!
G – u – u – u – t ! Hör nicht hin. Deine Mama ist die Beste. Sie ist die allerbeste Mama der Welt.”

Dieser innere Kompass, dieses innere Wesen oder Inner Being, flüstert uns beständig unsere Wahrheit(en) zu.
“Deine Mama ist wundervoll. Du kannst dich entspannen. Sie ist die beste Mama der ganzen Welt.”

Was Mary Poppins at school begeistert an diesem Disput der Kinder, ist, dass er uns unmittelbar in das Zentrum unserer Wahrheit führt. In das Zentrum unserer Herzen, in die Mitte all unseres Seins.
Hier können wir so sehr unserer inneren Stimme vertrauen…! Wir können immer und in jeder Situation – ausnahmslos – unserer inneren Stimme, unserem inneren Wesen vertrauen. guitar-944262__340Wir haben nur verlernt, hinzuhören – zuviel “Wenn” und “Aber” haben das Ruder in unserem Leben übernommen.

Seitdem ich mich von meinem Inneren (Wesen) leiten lasse, ihm nach und nach immer mehr die Zügel in die Hand gebe, fällt es mir so viel leichter, auf – beispielsweise –  “Du hast meine Mutter beleidigt!” mit “Pfffft!” zu reagieren. Hier mit Schulterzucken zu reagieren, kann einem manches Mal einiges abverlangen, so scheint es, doch sagt mir Source, meine Quelle, dass meine Mama –  die Beste ist.
Is`mir doch egal, wie du über meine Mama denkst… Ist mir doch egaal, is` mir – egal!

“Meine Mama ist wundervoll!”
Ich gewöhne mir nun an, in Zukunft mit Kindern in etwa so zu reden: “Was? Das hat der gesagt? Pffff! Is` doch egal, was andere über deine Mutter sagen. Denk doch nur an das, was sie alles Gutes für dich getan hat. –
Mir würde im Traum nicht einfallen, mir von irgendjemand sagen zu lassen, dass meine Mama doof ist.
Ich liebe es, daran zu denken, wie oft mir meine Mama ein großes Vorbild war!”

Wenn früher jemand schlecht über meine Mutter gesprochen hat, so gefiel mir das nicht, und ich dachte immer, immer, immer: “Meine Mama ist die Beste!”

Mary Poppins at school möchte auf diese Weise ihren Schülern vermitteln, dass nichts und niemand uns auf dieser Welt unser Wohlgefühl rauben kann.
NIEMAND.
Sie möchte ihren Schülern vermitteln, dass Mary Poppins at school immer weniger stört, was andere (über sie oder andere) sagen. Stattdessen vermittelt sie ihren Schülern, dass sie unendlich viele Möglichkeiten in ihrem Leben gefunden hat, Dinge wertzuschätzen, die ihr gefallen – was ihr wiederum ein Gefühl von Sicherheit und Stolz und Freude gibt.
Dazu zählt vor allem ihr Beruf, weil sie in ihm die meiste Zeit verbringt und, wie sollte es anders sein, Mary Poppins at school ihren Beruf über alles liebt.

Schon in der Früh fängt sie an mit ein paar Notizen darüber, was ihr im Moment am besten in ihrem Leben gefällt…, dass der Spaß an ihrer Arbeit immer noch zunimmt, und immer, wenn sie mit ihren Schülern zusammen ist, noch mehr Leichtigkeit in ihr Leben fließt…
Sie schreibt auch gerne Erinnerungen auf, wie sie mit ihrer unternehmenslustigen, pferdebegeisterten Freundin Elke zu einem Klassikkonzert… und dann wieder zu den Pferden… fuhr und zurück. Oder beides zusammen – wie anlässlich des Besuchs eines Weltstars, der Cellistin Sol Gabetta, in der Reithalle des Landesgestüt Redefin anlässlich der Festspiele Meck-Pomm, erlebt. Bildergebnis für sol gabetta reithalle 2016Zuerst genossen wir ein herrliches Picknick auf der sommerlichen Wiese des Gestüts, anschließend ging es in die angenehm temperierte Halle zum Konzert. Phantastisch!

Später, an der Schule angekommen, spricht Mary Poppins at school den ganzen, lieben, langen Tag am liebsten Begeisterndes aus, Kinder liefern so herrliche Anlässe dazu! Ihre Freigiebigkeit, ihr Lachen, ihr Anmut, ihre reiche Phantasie… Es gibt so viel Faszinierendes für Mary Poppins at school in der Schule im Zusammensein mit den Kindern, das sie von ganzem Herzen genießt.

Mit den Schülern… mit ihren Kollegen… MP at school folgt ganz oft der Stimme in ihrem Inneren, die da sagt – – – – hier entlang  – – – – -und dann bitte hiier entlang!
Jawoll, hier noch ein großer Fortschritt einer Schülerin bemerkt, da noch Kinder, die sich so freudig beim Tanzen bewegen.
Genau – hier geht es entlang!! MP at school saugt all diese Dinge auf wie ein Schwamm, sie hat gelernt, nur noch solche Begebenheiten in den Focus zu nehmen.

Und wenn ihr ein Assistent begegnet, der das Jammern beginnt über die missglückte Zusammenarbeit mit seinem Partner-Assistent, wenn die Assistentenrunde am Anfang der Musikstunde startet, dann gibt sie diesem gern mit auf den Weg: “Vielleicht sagst du einfach `Das nächste Mal sei bitte pünktlich im Musikunterricht, damit du mir besser beim Gitarre auspacken helfen kannst!`”

Nach und nach bemerken alle Schüler, wie sich die Unterichtszeit mit Freudigen und Erbaulichen füllt. Allmählich lässt sich hierbei immer mehr entspannen, freuen oder auch mal chillen, Erleichterung finden und vor allem – bestens lernen.
Schüler erkennen immer häufiger ihre wirklichen Interessen – den Gewinn, den ihnen alle ihre Begegnungen schenken – den Anklang, den sie im anderen finden –  ihre wahren Talente, ihren Wert und den Schatz, den jeder von uns, oft tief verborgen, in sich trägt.

Was für eine Freude!
We love it!!