Da ist es noch gar nicht so lange her, dass mein Elternvertreter – in Anwesenheit des anderen Elternvertreters – zu mir sagt: “Sie sollten Politikerin werden! Sie sollten wirklich Politikerin werden!”

Doch – was meinte er damit?

Es war der Beginn einer Lobesrede, die er alsbald fortsetzen sollte.


Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet!
Zwar war mir bekannt, dass einer seiner Söhne Politiker werden möchte – doch dass ich… “Neiin, nein, das kann ich nicht machen, dafür gefällt mir meine Arbeit als Lehrerin viel zu gut!”, antwortete ich entschieden und mit einem kleinen Augenzwinkern.

(Als Politikerin?? Wie kommt er bloss darauf – – – – ?)
Nach ausgiebigen Lachen setzten wir unsere Besprechung fort.

Ein, zwei Wochen später saßen wir wieder beieinander, um ein wenig Organisatorisches zu besprechen, wie z.B. den Termin des nächsten Elternabends.
Hier begann er erneut, mich zu loben. Diesmal stellte er die Kriterien seines Lobes heraus und sagte mir, was ihm und seinem Sohn gut gefällt an meinem Unterricht. Zwar sprach er noch zögerlich und umzingelte das Thema ein wenig (das bin ich gar nicht gewöhnt, ich gebe es zu), doch vernahm ich plötzlich Folgendes: “…dass Sie nicht nur unserem Sohn die Ruhe geben, die er braucht zum Lernen, sondern auch Ordnung und Struktur schaffen, damit die Kinder Klarheit erfahren.”

Das waren neue Töne. Vollkommen neu. Wow, wow, wow! Mary Poppins at school war verdutzt. Das war mega! Sie hat sich sehr gefreut über seine anerkennenden Worte und es war eine schöne Bestätigung für diese faszinierende Arbeit mit den Schülern.
Immerhin war Mary Poppins at school bei ihrer Namensschwester im Hamburger Musicaltheater gewesen, um sich von Mary Poppins on stage  inspirieren zu lassen! Sie kam tatsächlich verzaubert nach Berlin zurück mit einigen neuen Tips und Tricks im Umgang mit den ihr anvertrauten Kindern, die diese vor ihren Augen auf der Bühne vollführt hatte…
Da ist doch nicht dieser Ausflug nach Hamburg dafür verantwortlich gewesen, neuerlich so rasch zu Erfolgen in der Klasse zu finden?
Nun, sei es drum, jedenfalls genießt Mary Poppins at school seither noch mehr ihren Erfolg und ihre Anerkennung von der Elternschaft!

Sie ist glücklich hier und jetzt. Sie ist glücklich, wohin sie geht.
Sie ist  jederzeit und überall glücklich. Sie ist bedingungslos glücklich.
Sie freut sich für alle. Sie freut sich für alles.
Mehr Glück jetzt!

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Mary Poppins at school ist wählerisch, wählerisch, wählerisch, wählerisch, wählerisch.
Aber sie ist nicht wählerisch dabei, dass das Frühstück pünktlich ist.
Und sie ist nicht wählerisch dabei, wie gut sie das Auto gewaschen hat.
Sie ist wählerisch dabei, sich gut zu fühlen, einfach nur sich gut zu fühlen.
Sie gewinnt die Kontrolle über ihr Leben zurück, während sie sagt:
“Ich erlaube mir nicht, über die Dinge nachzudenken, die sich nicht gut anfühlen, wenn
ich über sie nachdenke. Ich werde einfach nicht dorthin schauen, wo es sich nicht gut
anfühlt. Das erlaube ich mir nicht. Das werde ich nicht tun.”

Ihr inneres Wesen sieht jede Person und Situation, einfach alles, was sie mit Liebe lebt. Sie sieht das Beste daran. Sie weiss, dass alles gut ist und sie bleibt konzentriert. Wenn sie es anders sieht, dann fühlt sie, dass sie negative Emotionen empfängt, um zu erkennen, dass sie nicht durch die Augen der Quelle sieht. 

Ihr ist bewusst, das ist ihr Leben! Sich in Einklang zu bringen mit ihrem inneren Wesen, ist ihr oberstes Gebot, Tag für Tag, Stunde für Stunde, again and again.
Wie kann sie bekommen, was sie will, wenn sie ihrer eigenen Seele widersteht, indem sie weiter schaut, was schief läuft und es einfach wie einen Film im Fernsehen ansieht, um zu beobachten, was passiert… in der Hoffnung, dass es nicht schlimmer wird.
Sie muss Ihren Teil dazu beitragen, indem sie sich in Einklang bringt mit ihrem inneren Wesen, egal, was die Umstände ihr zeigen. Das ist ihr Leben!
Ja, sie bewegt sich vorrausschauend durch das Leben, indem sie jeden Tag ein BOPA (Book of positive aspects) über sich selbst oder andere schreibt. Sie verbringt gern Zeit mit sich selbst und fühlt die Quelle der Liebe für sich. Darin zu baden gelingt ihr immer besser, das war beileibe nicht immer so. Dabei erlebt sie lustige Sachen und sie konzentriert sich leidenschaftlich darauf, sich gut zu fühlen.
Sie erkennt, dass es durchaus gelingen kann, Freiheit zu finden von den negativen Gefühlen. Wie sehr hat auch sie unter diesen gelitten! Immer wieder kehrten sie zurück, diese Gefühle, die alles zunichte machten, was kurz zuvor noch an Süße, Freude und Spass das Leben bereicherte, schwuppdiwupp, da kamen sie! Fortgewischt werden konnte all das durch nur einen einzigen hartnäckigen, negativen Gedanken, der sich in Nullkommanix über das Leben stülpte (oft war es derselbe von vor wenigen Wochen…, ja, genau der…) und es zu belagern schien; der sich in ihm ausbreitete wie ein ungebetener Gast, der sich breit machte und an einen klammerte, als ob keine andere Heimstätte in der Nähe ihm Übernachtung (auch das noch!?) zu bieten gehabt hätte. Negative Gefühle, die in kurzer Zeit überhand nehmen konnten, belagerten zeitweilig das Leben von Mary Poppins at school, da war nicht viel zu machen!

Wenn sie auf ihr Leben zurückschaut, empfindet sie große Dankbarkeit, dass sie nun diese Freiheit erleben darf.
Freiheit von schlechtem Gefühl,
Freiheit, sich nicht gut zu fühlen,
Freiheit von Nicht-wirklich-sie selbst-Sein.
Jeder Moment bietet ihr die Freiheit, zu wählen – zwischen einem Gedanken, der sich besser oder schlechter anfühlt.
Ich gebe zu, das war eine der weniger leichten Übungen für mich bisher, und ich praktiziere an dieser Stelle besser das Pivoting, “Umschwenken” oder “Sich um die eigene Achse drehen”. Hierunter versteht man, so schnell wie möglich aus einer negativen Emotion “sich rausdrehen” und die nächste bessere Emotion erreichen.
Mir wird immer klarer, dass ich die Freiheit habe, durch die Augen der Quelle oder von einer Perspektive, die sich von der Quelle abhebt, Gedanken zu wählen, die mir das beste Gefühl geben.
Es ist so leicht, sich auf diese Weise mit seiner inneren Kraft zu verbinden und ich fühle, wie das den Glauben an mich selbst immer mehr stärkt.